Donau Mörtel GmbH & Co. KG

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Anhyment®


 

     
  Anhyment® ist ein calciumsulfatgebundener Fließestrich, direkt aus dem Fahrmischer.
Durch seine günstigen Materialeigenschaften stellt Anhyment ein ideales Produkt für den Wohnungsbau dar. Insbesondere als Heizestrich ist er herkömmlichen Estrichen deutlich überlegen.
Zudem ist Anhyment® ist ein Baustoff, der im Rahmen von baubiologischen Untersuchungen hervorragend bewertet wurde und als gesundheitlich völlig unbedenklich einzustufen ist.
 
     
 

Zu betonen ist, dass Donaumörtel ausschließlich synthetisches Anhydrit-Bindemittel verwendet und somit kein natürlicher Gips mit seinen negativen Materialeigenschaften im Bindemittel vorhanden ist.

 
     
  Neben den beschriebenen Vorteilen eines Fließestriches zeichnen folgende spezifischen Eigenschaften Anhyment besonders aus:  

Geringes Schwindmaß Während der Austrocknungsphase weist jeder Estrich ein spezifisches Schwindmaß auf, was einfach ausgedrückt bedeutet, dass er sich zusammenzieht. Bei herkömmlichen Estrichen kann dies bis zu 1,0 mm je Meter Plattenlänge bedeuten. Bei Anhyment liegt dieser Wert bei maximal 0,2 mm je Meter.
Aufgrund dieses sehr geringen Kennwertes benötigt Anhyment bei weitem weniger Fugen, die der Rissbildung während der Austrocknung vorbeugen sollen.  
 
       
Geringer Wärmeausdehnungskoeffizient
Gleichzeitig bleibt Anhyment bei Temperaturschwanken z.B. verursacht durch eine Fußbodenheizung sehr formstabil, was durch den Wärmeausdehnungskoeffizienten von ca. 0,012 mm/(mK) belegt werden kann. Fugenlose Flächen von 200 m² und größer sind hierdurch realisierbar. Bewegungsfugen beispielsweise in Türdurchgängen müssen nicht ausgebildet werde. Der Oberbodenleger ist somit in seiner Gestaltungsfreiheit nicht eingeschränkt, da ja Bewegungsfugen in den Oberbelag übernommen werden müssten.  
       
Hohe Festigkeit Die hohe Festigkeit von Anhyment erlaubt (siehe DIN 18560-2) eine Einbaustärke bereits ab 35 mm. Dies bedeutet zum einen natürlich eine Materialersparnis. Zum zweiten wird hierdurch der Wirkungsgrad einer Fußbodenheizung zusätzlich erhöht, da im Vergleich zu herkömmlichen Estrichen die Heizrohre mit einer dünneren Schicht Fließestrich überdeckt werden.
 
       

 

 

Technische und bauphysikalische Daten

 

 

Calciumsulfatgebundener Fließestrich (CAF) CA nach DIN EN 13813 - geeignet für CAF nach DIN 18560
Biegezugfestigkeitsklassen gemäß DIN 18560 F4- F6
Druckfestigkeitsklassen gemäß DIN 18560 C 20 - C 35
Begehbarkeit nach ca. 24 h
Belastbarkeit nach ca. 4 bis 5 Tagen
Belegreife Restfeuchte muss mit dem CM-Gerät gemessen werden!
unbeheizte Estriche (alle Beläge) < 0,5 Masse-%
beheizte Estriche (alle Beläge) < 0,3 Masse-%
Brandverhalten A1
pH-Wert Bereich > 7
Trockerohdichte 1,90 bis 2,2 kg/dm³
Verarbeitungszeit (ab Mischbeginn) ca. 4 Stunden
Nachbehandlung In den ersten 48 Stunden vor Zugluft und direkter
Sonneneinstrahlung schützen. Eventuelle Sinterschicht
nach ca. 5 - 10 Tagen entfernen
Aufheizbeginn bei Heizestrichen nach ca. 4 bis 7 Tagen
Wärmedehnungskoeffizient ca. 0,012 mm/(mK)

 


     
 

Informationen rund um den Einbau

Folgende Hinweise sollen Antworten zu häufig auftretende Fragestellungen liefern. Sie sollen Anweisungen der Estrichverlegefirmen und bestehende Richtlinien, Normen und Hinweise des BEB nicht ersetzen!

Wichtig!

Auf Aluminium-Kaschierten Dämm- und Abdichtungsprodukten dürfen Fließestriche nicht eingebaut werden! Eine Verunreinigungen des Estrich-Untergrundes mit Aluminium ist zu vermeiden!

 

 

 

Konstruktion Maßgebend für die Anwendung und Verarbeitung von Calciumsulfat-Fließestrich ist die DIN 18560-2 und die Hinweisblätter des BEB (Bundesverband Estrich und Belag).
Fließestrich von Donaumörtel ist ausschließlich von Estrichfachfirmen einzubauen!!

Mögliche Konstruktionsarten
   - auf Trennschicht 
   - auf Dämmschicht
   - auf Fußbodenheizung
Als Verbundestrich sollte Anhyment nicht ausgeführt werden.

Einbaustärke:
die Einbaustärke bzw. Rohrüberdeckung darf 35 mm nicht unterschreiten.
 
       
Fugen
Generell müssen Bauwerksfugen in den Estrich übernommen werden.
Randdämmstreifen sollten bei unbeheizten Estrichen eine Stärke von 8mm, bei beheizter Konstruktion 10mm aufweisen, wobei eine Zusammendrückbarkeit von 5mm sicher gestellt sein muss.

Obwohl bei Anhyment weitgehend auf Bewegungsfugen verzichtet werden kann, ist vom Planer unter Berücksichtigung der jeweiligen Raumgeometrie, der vorgesehenen Bodenbeläge und schalltechnischer Aspekte ein Fugenplan zu erstellen.
 
       
Nachbehandlung 
 
Für mindestens 48 Stunden nach Einbau ist Anhyment vor Zugluft und direkter Sonneneinstrahlung zu schützen.

Zwischen dem 7. und 10. Tag nach Einbau ist Anhyment mit einem Tellerschleifer (Korngröße 16 mm) anzuschleifen. Dieses Anschleifen dient einer kontinuierlichen und schnellen Austrocknung.
 
       
Austrocknung Ausschlaggebend für eine zügige Austrocknung ist das kontinuierliche Entlüften der Räume durch Stoßlüften. Hiermit kann am ab dem 3. Tag nach Einbau begonnen werden.
Verständlicherweise beeinflussen Witterung, Luftfeuchtigkeit und Temperatur die Dauer der Austrocknung bis zur erforderlichen Restfeucht im Estrich.
Keinesfalls darf Anhyment während der Trocknung abgedeckt werden.

Eine Fußbodenheizung kann bereits 7 Tage nach Einbau zur Unterstützung der Austrocknung in Betrieb genommen werden. Das Aufheizprotokoll ist strikt einzuhalten.

Maßnahmen zur Zwangstrocknung (wie z.B. Kondensationstrockner) sind ab dem 4. Tag nach Einbau möglich. Zur Trocknung nicht geeignet sind Heizgeräte, deren Abgase im Gebäude bleiben (z.B. Heizkanone). Durch die direkte Verbrennung entsteht zusätzliches Wasser, wodurch die Raumluftfeuchte wieder ansteigt.
 
       
Belegreife Die Belegreife. bzw. die nach DIN vorgeschriebene Restfeuchte im Estrich ist bei gängiger Einbaustärke von 40 bis 60 mm und kontinuierlicher Entlüftung nach ca. 4 bis 6 Wochen erreicht.
Bei Zuhilfenahme der Fußbodenheizung zur Austrocknung ist i.d.R. die Belegreife nach Abschluss des Heizprotokolls gegeben (ca. 22 Tage nach Einbau).
Zur eindeutigen Bestimmung der Restfeuchte ist vor den Bodenbelagsarbeiten die Durchführung einer CM-Messung vorgeschrieben (siehe Merkblatt FBH-M1: „Schnittstellenkoordination bei beheizten Fußbodenkonstruktionen; Stand Febr. 2005). Diese liegt im Verantwortungsbereich des Oberbelaglegers!
 
       
Anhyment in Feuchträumen

Entgegen häufig vertretener Meinung kann Anhyment sehr wohl in häuslichen Feuchträumen und erdberührenden Räumen (Keller) verwendet werden.
Richtig ist, dass Anyhment als calciumsulfatgebundener Estrich keiner dauerhaften Feuchtigkeitsbeanspruchung ausgesetzt werden darf.
Dies wird ist jedoch im Bad, WC und auch im Keller durch entsprechende Abdichtungsmaßnahmen verhindert, die unabhängig vom verwendeten Estrich ohnehin durchgeführt werden müssen. (siehe DIN 18195 Teile 4 bis 6) 
 

 
       

   

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